Ein Brief

Ein Brief, in dem ich dich gebeten hatte alles zu vergessen.
Er war der Schlüssel zu einer Fortsetzung unserer Freundschaft.
Er enthält alle Gedanken, alle Erinnerungen die ich an dich habe.
Jeden einzelne Impuls des Schmerzes und der Liebe.
Mein Kopf ist voll von dir – was anderes hat keinen Platz.
Ich muss dich hinter mir lassen.
Die Vergangenheit vergessen und in der Gegenwart dafür sorgen,
dass du in meiner Zukunft nicht mehr bist.

Der Schmerz, den ich mir selbst zufüge ist letztendlich für dich.
Jedes Wort, das dich verletzt zerstört ein Stück meiner selbst.
Ich will die Erinnerungen ertränken,
will die Gedanken vergiften.
Ich werde jede Schuld auf mich nehmen,
in dem ich mich zum Schuldigen mache.
Die Taten von heute zählen mehr als die von gestern.
Ich will die Vergangenheit übermalen,
mit einem tiefen Rot.

Hass mich,
ich kann nichts dagegen tun.
Zerstör mich,
doch du weißt, du zerstörst dich damit selbst.

Mit dir bin ich ein anderer Mensch.
Ich kann fliegen, als sei ich high.
Ich kann träumen und werde nie begreifen,
warum ich erst aufwache je mehr ich dich verletzte.
Jeder falsche Tritt ist ein Sturz in die Tiefe
und ein Kick der uns beide weiter bringt
- unser Leben zu leben.

Berühr mich und ich werde zusammenzucken.
Nimm meine Hand und ich werde mich abwenden.
Halt mich fest und du wirst mir egal.
Doch dich wird es immer mehr verletzten.
Also bitte, hör auf mich zu lieben.

1 Kommentar 11.8.10 00:33, kommentieren

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Weißt du, was der Unterschied ist zwischen Liebe und Freundschaft?
Es ist die Art wie man sich ansieht.
Es ist die Zeit die man miteinander verbringt.
Es ist die Tatsache, dass jede Liebe anders ist.
Aber die Freundschaft lebt immer nach den gleichen Prinzipien.
Denn als Freund ist man da, wenn man sich braucht.
Man baut die Brücke über den Ozean.
Man muss nicht voreinander weglaufen,
denn man weiß genau dass man immer wieder zueinander finden wird.
Liebe kann stärker sein, aber sie ist vergänglich.
Freundschaft bleibt, auch wenn alle davon überzeugt sind, dass sie beendet ist.
Freundschaft ist Hoffnung.
Und du, du bist meine Hoffnung.
Denn ich glaube immer noch dran, dass das wichtigste an unsere Freundschaft noch lebt.
Wir kennen uns. Und auf Dauer brauchen wir uns auch.

1 Kommentar 5.8.10 00:47, kommentieren

Als ob

Ich hatte gehofft es sei nur so ne Phase,

sie hält jetzt schon 8 Monate an.

Ich will dich vergessen,

aber ich kann es einfach nicht.

Du bist wie ein Bann,

von dem ich mich nicht befreien kann.

Mach das ich dich loslassen kann.

Ich bitte dich, sei ein Arsch.

Weil ich daran kaputt gehe,

ständig so zu tun als ob da gar nichts wär.

Dich zu sehn ist für mich so furchtbar schwer.

Ich würde gern so tun,

als ob du mich nicht interessierst.

Doch nicht einmal das gelingt mir.

Ich kann dich einfach nicht vergessen,

denn du fehlst mir so sehr.

5.8.10 00:39, kommentieren

Immer noch

Und kaum ist wieder Abend,
hab ich meine sentimentale Phase.
Und da geht es immer nur um dich.
Weil ich mich Nacht für Nacht frage,
was wir falsch gemacht haben,
warum das hier aus uns geworden ist.

Mein Leben zeigt mir Tag für Tag,
das jeder davon ein Geschenk ist.
Und jeder Mensch der dazugehört,
den man liebt und einem unglaublich viel wert ist,
den sollte man niemals gehen lassen.
Denn wir haben nur ein Leben.

Es sieht so aus,
als hätte ich dich gehen lassen.
Weil wir nicht mehr miteinander reden,
weil wir uns gegenseitig gezeigt haben,
dass wir uns nichts mehr wert sind.
Aber ist es wirklich so?
Denn in Wirklichkeit bist du immer noch in meinem Herzen.
Und dort wirst du auch bleiben.

Egal was vorgefallen ist,
ich will das es wieder ein „wir“ gibt.
Denn was wären die Sterne ohne ihren Mond?
Vielleicht können wir uns gegenseitig nicht verzeihen
Und vergessen was passiert ist.
Aber du kennst unsere Vergangenheit
Und du weißt genauso gut wie ich,
dass wir als Freunde zusammen gehören.

Weißt du,
ich kann nicht einschlafen.
Weil ich mir jetzt schon immer wieder Vorwürfe mache
Und weil ich weiß, dass es nicht alles richtig war, was ich gemacht habe.
Aber das was davor war,
das werde i c h vielleicht nie vergessen können.
Und trotzdem bin ich bereit, diesen Schritt zu tun.


Ansonsten,
mach es gut – was auch immer du tust, es wir das Richtige sein.
Vergiss nie, dass es nur ein Leben gibt.
Und dass du alles was du tust, auch dir gut tun sollte.
Ich vermiss dich.

5.8.10 00:27, kommentieren

Wir beide

Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel du mir noch bedeutest. Immernoch.

Es ist so viel Zeit vergangen. Zeit, in der ich viel über uns nachgedacht habe. Eigentlich wollte ich es nicht. Weil die vielen verschiedenen sich ständig widersprechenden Gedanken mich verwirren. Und ich danach genauso wenig weiter weiß wie davor. Es ist so, wie nach jedem unserer Auseinandersetzungen. Nur diesmal weiß wahrscheinlich keiner von uns zwei so wirklich, warum es so ist wie es jetzt nun mal ist.

Entweder wir belassen es dabei, ich schick den Brief am besten niemals ab, wir reden nie wieder miteinander und vergessen uns nach ein paar Wochen, Monaten, Jahren wieder. Auch wenn ich das wahrscheinlich niemals tun kann. Wir leben einfach – ohne einander.

Oder einer von uns geht den Schritt, der der alles verändern könnte. Und wir werde weiterkommen in unserer Freundschaft. Einfach eine Fortsetzung schaffen. Oder das mit uns endet einfach wieder da wo wir jetzt sind. Aber ich denke das größte Problem ist einfach, dass keiner von uns diesen Schritt gehen will, weil wir beide Angst davor haben verletzt zu werden. Angst vor dem Gefühl, welches in unserer Freundschaft einfach immer irgendwo war. Dieses dominante Gefühl, das keiner genau kennt, niemand genau definieren kann aber doch irgendwie immer da war.

Oder es sind die Erinnerungen. Die, die uns jedes Mal zweifeln lassen, ob wir wirklich zusammenhalten können. Vielleicht ist es aber auch die Furcht davor, Fehler ein zugestehen, die wir beide gemacht haben. Und es will sie einfach keiner zugeben. Weil wir beide versagt haben in unserer Freundschaft – wir beide.

 

Aber es verunsichert mich. Weil all diese Gedanken und Tatsachen nun mal da sind, Fakt sind. Selbst wenn ich eine Pro- und Contraliste erstellen würde, ich wüsste auch dann nicht, was ich machen soll. Weil einfach alles gleich ist und sich alles widerspricht. Denn was würdest du hören wollen, sollte ich mich bei dir melden? Soll ich so tun, als wäre nichts gewesen, als wäre es selbstverständlich, dass wir wochenlang keinen Kontakt hatten? Oder soll ich mich entschuldigen, für was auch immer? Wie soll mir etwas leid tun, was einfach nie da war oder worüber ich mir nicht im klaren bin? Aber der Gedanken, dass ich es nicht einmal wage, dir zu schreiben, ist trotzdem da - er ist immer da. Und er macht mir Angst, weil wir dadurch die Fortsetzung verspielen könnten.

 

Ich mein, was ist das für eine Freundschaft, wenn sie nicht einmal so was aushält. Ein kleiner Streit, der nie notwendig gewesen wäre, den man sich genauso gut hätte sparen können und der vielleicht nicht mal wirklich existiert hat. Denn wenn wir uns wirklich so mögen würden, wie wir es uns gegenüber immer gesagt haben, dann frag ich mich ernsthaft ob wir beide uns nicht gegenseitig angelogen haben – jedes Mal aufs Neue. Ich weiß, dass es nicht so ist, aber warum sollte es sonst so enden?

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht oder was du machst. Ob du glücklich bist oder sogar noch glücklicher ohne mich. Ich denke, dass wir beide Erinnerungen und Gefühle in uns tragen, die da einfach sind und die wir auch immer in uns tragen werden. Aber ich will wissen, was du denkst. Ich will noch einmal mit dir reden, auch wenn es das Letzte mal sein sollte, wenn du es nicht weiter willst. Aber ich will wenigstens noch einmal „auf Wiedersehen“ sagen.

 

Du fehlst mir. Du fehlst mir so sehr, dass es manchmal weh tut. Und es ist kein „du fehlst mir“ weil mein Unterbewusstsein davon überzeugt ist, dass es richtig sei dich zu vermissen. Es ist da, weil ich jeden Tag an dich denken muss. Und weil ich nicht mit dem Gedanken klarkommen, dass das hier so was wie das Ende sein soll, ohne die Chance genutzt zu haben es wenigstens zu versuchen uns wieder zusammen zuraufen. Auch wenn es vielleicht niemals so werden wird, wie jemals zuvor.

Ich werde das Gefühl nicht los, dich verloren zu haben.

 

Also mach was du denkst, es wird das Richtige sein. Oder mach nichts, auch das wird Richtig sein. Aber ich will, dass du weißt, dass ich nach wie vor für dich da bin. Wenn du mich brauchst, dann ruf mich, ich werde da sein – immer. Denn es ist mir egal was passiert ist.

 

Kann es sein, dass sich zwei Menschen, die sich einst so sehr mochten und vielleicht auch noch, sich einfach nicht mehr verstehen?

Wenn wir beide davon überzeugt sind, dass es nicht so sein kann, dann lass es uns noch mal versuchen. Denn wir haben nur dieses eine Leben.

3.8.10 00:38, kommentieren

Du fehlst mir so sehr, dass es manchmal weh tut. ♥

30.7.10 17:22, kommentieren

Zeit vergeht

Wie schnell die Zeit vergeht.

Seitdem du weg bist,

lebe ich als wäre ich schon tot.

Denn ich spüre nichts.

Nichts außer dir.

Sehe wie alle so glücklich sind.

Aber du fehlst mir so sehr.

 

Ich wünschte ich wüsste wie du bist.

Wie du fühlst und denkst.

Wie du mich siehst.

 

Vielleicht wäre es vernünftiger,

es sein zu lassen, ja.

Aber ich will nicht vernünftig sein.

Ich will dumm sein.

Ich will Fehler machen.

Denn immer wenn ich denke,

es sei Richtig was ich tue,

ist es letzterndes falsch.

Dann wird es umgekehrt genauso gehen.

 

Ich will mit dir zusammen sein,

will deine Hand halten,

in deinen Armen versinken.

Ich will mit dir lachen

Und dich einfach nur genießen.

Ich will es so sehr.

 

Doch ich glaube,

ich weiß wie du denkst.

Weil du es besser weißt wie ich.

Aber vielleicht ist es nicht das wahre.

Vielleicht sollten wir es einfach versuchen.

Denn sag mir,

glaubst du an Wunder, mein Schatz?

19.7.10 01:07, kommentieren